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3 Starter - 3 Goldmedaillen
Bezirksmeisterschaften der Jugend und Erwachsenen 2018

Mit dem Turnier durchs Jahr 2018
Fotokalender "Porträts - eine Zeitreise" erscheint zum Turnier der Meister

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09.09.11
Bedingungen in Cottbus sorgen für internationales Interesse
Zum neuen Schuljahr fanden gleich zweimal in Folge in den neu sanierten Hallen der Turner internationale Trainingslager statt.

Gäste aus Österreich sowie aus Schweden gastierten und waren begeistert von den Bedingungen vor Ort. Zusammen mit dem Sportstättenbetrieb sowie dem Haus der Athleten, wurden optimale Bedingungen für die Durchführung geschaffen.

Turner und Trainer der Gastierten bedankten sich für die Gastfreundschaft und machten deutlich für eine in Zukunft engere Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich.
(Holger Behrendt)
08.09.11
LSB-Ehrennadeln für TVC-Mitglieder
Bernd Schädel und Helmut Wetzel erhalten Ehrennadel in Silber

v.l.: Wolfgang Neubert, Vizepräsident des Landessportbundes; Helmut Wetzel; Dr. Martina Münch, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg; Bernd Schädel.
Am 3. September 2011 überreichte der Vizepräsident des Landessportbundes, Wolfgang Neubert, in Anwesenheit der Ministerin für Sport, Dr. Martina Münch, anläßlich des 150-jährigen Bestehens des Turnverein Cottbus 1861 e.V. an Bernd Schädel und Helmut Wetzel die Ehrennadel des Landessportbundes in Silber.

Bernd Schädel wurde für seine Verdienste als Regionalkoordinator des BSJ Programms "Integration durch Sport" und als ehrenamtlicher Übungsleiter geehrt. Das Cottbuser Turnen wäre ohne Bernd Schädel undenkbar. Wenn es um das Turnen geht, steht Bernd Schädel immer in vorderster Reihe. Ob beim Festival des Sports, dem Europasportfest oder Olympic Mission. Seit vielen Jahren ist Bernd Schädel technischer Leiter beim Turnier der Meister und beim Internationalen Nachwuchsturnier des SC Cottbus.

Helmut Wetzel wurde für sein jahrelanges Engagement um das Turnen geehrt. Auch als 67-jähriger ist er immer noch wettkampfmäßig aktiv. Ob beim Jahn-Gedenkturnen in Freyburg, bei der Internationalen Seniorengala in Markkleeberg oder bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Als Kampfrichter brachte er es bis zur Qualifikation eines Internationalen Kampfrichters. In seinem Kampfrichterbuch stehen mittlerweile über 420 Kampfrichtereinsätze. Er ist Mitbegründer und Mitorganisator des 1975 ins Leben gerufenen Turnermemorials, eines Wettkampfes zu Ehren verdienstvoller Turner, Kampfrichter und Turnfunktionäre.
05.09.11
150 Jahre TV 1861 - Einblicke und Ausblicke
Neue Publikation der Städtischen Sammlungen in Kooperation mit dem Regia-Verlag erschien anlässlich des TVC-Jubiläums

Der Cottbuser Turnverein 1861 begeht in diesem Jahr sein 150. Jubiläum. Im Mai 1861 fanden sich die Cottbuser Bürger zusammen, um den ersten Cottbuser Sportverein, den "Turn-Verein 1861 Cottbus" zugründen. Dieser Sportverein zählte über viele Jahre zu den bedeutendsten Cottbuser Vereinen. In den Jahren nach seiner Gründung stellten zudem die Turner auch die Freiwillige Feuerwehr.

Aus einem Turnverein, der sich in der Tradition des Turnvaters Jahn sah, wurde ein Sportvereinen, in dem fast alle Sportarten vertreten waren. In diesem Verein turnte auch Gustav Schuft, der 1896 an der Olympiade in Athen teilnahm und wenig später in Cottbus sein Graveurgeschäft begründete. Die Geschichte dieses Cottbuser Sportvereins ist zudem eng mit der Geschichte des Cottbuser Sportzentrums verbunden, um 1928 wurden hier zahlreiche Sportstätten angelegt, die dem TV 1861 gehörten und von seinen Mitgliedern genutzt wurden. Nach 1945 konnte dieser Sportverein wie andere auch nicht wieder zu Leben erweckt werden. Die Turner trafen sich u. a. in der BSG Lok Cottbus und in der Hochschulsportgemeinschaft. Erst im Jahr 1991 fassten sie dann den Entschluss, wieder unter dem alten Namen "Turn-Verein 1861" sich zu sammeln und seit dem 1. 1. 1992 gibt es den Turnverein wieder in der Stadt.

Anlässlich des Jubiläums wurde nun in Kooperation mit dem Stadtmuseum und Stadtarchiv eine Festschrift erarbeitet. Hier spüren die Autoren Hartmut Schatte, Bernd Schädel und Steffen Krestin der Cottbuser Sportgeschichte nach. Sie dokumentieren die spannende Geschichte einer Sportstadt vom frühen 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit, sie erzählten von Sportlern und Erfolgen, von Vereinen und Sportfesten. Sie stellen Quellen vor und zeigen zudem, dass gerade dieser Aspekt der Cottbuser Stadtgeschichte noch einer umfangreichen Forschungsarbeit bedarf. Auf über 200 Seiten präsentiert die Publikation "Cottbuser Blätter Jahrgang 2011, 150 Jahre TV 1861 - Einblicke und Ausblicke" Spannendes und macht neugierig auf weitere Erkenntnisse.

Am Samstag, dem 3. 9. 2011 feiern die Sportler des Cottbuser Turnverein 1861 das Jubiläum. Anlässlich dieser Festveranstaltung wurde die Festschrift präsentiert. Gleichzeitig wurde auch die neue Internetseite des Vereins frei geschaltet. Gestaltet hat diese die Cottbuser Medienfirma INPETHO. Unter der Adresse http://www.tvcottbus1861.de finden Sie Aktuelles und Informatives zum Verein und seinen Angeboten.

In einer Gesprächsrunde wird die neue Publikation einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Am 21. September 2011 um 19 Uhr laden wir deshalb ins Cottbuser Stadtmuseum ein. Hier wollen Bernd Schädel, Hajo Schulze und Steffen Krestin im Gespräch mit Marion Hirche der Geschichte des Cottbuser Sports nachspüren. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Garry Hirche.

Das Buch "Cottbuser Blätter Jahrgang 2011, 150 Jahre TV 1861 - Einblicke und Ausblicke, Regia-Verlag, ISBN 978 - 3 - 86929 087 - 4, Cottbus 2011" ist ab Montag, dem 5. September 29011 im Buchhandel für 18,61 Euro erhältlich.

Steffen Krestin
02.09.11
Festveranstaltung zur 150 Jahrfeier
TV 1861 feiert sein 150jähriges Bestehen

Auf der Wacker-Sportanlage in Cottbus Ströbitz feiert der TV 1861 Cottbus am Samstag sein 150jähriges Bestehen sowie das 20jährige Jubiläum der Wiedergründung von 1991.

Mit dem Lied "Turner auf zum Streite" wird die Veranstaltung zünftig eingeläutet. Showeinlagen, Grußworte von Stadt, Land und natürlich dem Märkischen Turnerbund sowie ein Feuerwerk runden die Festveranstaltung ab.

Der Verein wurde 1861 als erster und ältester noch heute bestehender Sportverein in Cottbus gegründet. Nach Ende des 2. Weltkriegs hörte der Verein auf zu existieren, die Ehemaligen organisierten sich in anderen Vereinen, z. B. der "BSG Lokomotive Cottbus". 1991 wurde aus den Turnabteilungen des ESV Lok und der HSG Wissenschaft der Verein wiedergegründet.
29.08.11
Turnier der Meister geht im Jahr 2012 erstmals über vier Tage
Das Turnier der Meister in Cottbus gehört weiter zu den zehn besten Turn-Veranstaltungen der Welt
2012 soll die 36. Auflage vom 22. bis 25. März ausgetragen werden, und ist weiter im Rang eines Challenge-Turnieres des Internationalen Turn-Verbandes F.I.G. Erstmals wird das Traditionsturnier 2012 statt drei über vier Tage gehen. „Nach den Meldezahlen aus diesem Jahr wollen wir die Qualifikation über zwei Tage austragen und die Wettkampfzeiten für die Turner freundlicher gestalten. Entsprechend werden wir die Einladungen gestalten“, sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt am Sonntag.

Im vorläufigen FIG-Kalender 2012 der Challenge-Cup-Serie stehen weiter Doha (Katar/28. bis 30. März), Maribor (Slowenien/20. bis 22. April) und Ostrava (Tschechien/22. bis 24. November). Die Mehrkampf-Weltcup-Serie wird in New York (USA/3. März), Tokio (Japan/ 14./15. April), Stuttgart (1./2. Dezember) und Glasgow (Großbritannien/8. Dezember) ausgetragen. Dazu kommen zwei Geräte-Weltcups in Paris (Frankreich/17./18. März) und in Zibo (China/6./7. April).
03.08.11
Cottbuser Nachwuchsturnier in seinem 25. Jahr
aus "GWG-Cup" wird "eG Wohnen JuniorsTrophy"
25 Jahre internationales Nachwuchsturnier im Gerätturnen, das heisst 25 Jahre Tradition einer international anerkannten Wettkampfplattform für den Turnnachwuchs aus Europa und auch aus Übersee.


Das Turnier geht am 24. und 25. September in seine 26. Auflage und hat sich einem Tapetenwechsel unterzogen. Der langjährige Namensgeber unseres Turniers Die GWG „Stadt Cottbus“ eG ist jetzt die eG Wohnen 1902. Zum Geburtstag sind inzwischen die Einladungen an die befreundeten Vereine und Verbände versandt worden. Traditionell wird auch der der Ausrichter SC Cottbus mit einer starken Mannschaft vertreten sein, die Vorbereitungen auf diesen Wettkampf haben bereits begonnen.

Seit 1986 organisiert der SC Cottbus Turnen gemeinsam mit dem Turnverein Cottbus 1861 das mittlerweile vom Weltturnverband FIG zertifizierte Nachwuchsturnier in ununterbrochener Folge. Zum Auftakt nahmen Turner aus der damaligen DDR, Bulgarien, der CSSR, Ungarn, Polen und Rumänien teil. Erster Sieger war der Rumäne Adrian Gal aus Bistrita, der Cottbuser Mirko Wohlfahrt - heute Direktor beim Turnier der Meister - belegte den zweiten Platz. Viele der Teilnehmer sind heute als Trainer oder Betreuer wieder dabei oder gehören von Anfang an zu den Stammgästen. Viele der jungen Sportler standen später bei Europa- und Weltmeisterschaften oder bei Olympia auf dem Siegerpodest. So auch Philipp Boy.

Seit 1986 haben ehrenamtlich rund 250 Helferinnen und Helfer beim Geräteaufbau oder Einlass für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Seitdem wurden etwa 9 000 Essensportionen für 112 Turnriegen zubereitet, 1500 Blumensträuße und ebenso viele Preise bei den Siegerehrungen übergeben und mehr als 1000 Magnesiawürfel bei den Wettkämpfen verbraucht. Die Fahrer haben etwa 250 000 Kilometer für den An- und Abtransport der Gäste zu den Flughäfen, Bahnhöfen und Wettkampfstätten zurückgelegt.

weitere Informationen: JuniorsTrophy.de
05.05.11
Philipp Boy "Sportler des Monats" April

Der Cottbuser Turner Philipp Boy ist zum Sportler des Monats April gewählt worden.

Der 23-jährige Lausitzer erhielt die Stimmen von mehr als der Hälfte der 3800 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten. Damit siegte er deutlich vor dem Chemnitzer Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, die sich in Moskau ihren dritten WM-Titel sicherten, und Tennisspielerin Julia Görges, der Gewinnerin des WTA-Tennisturniers in Stuttgart.

Mit seiner Goldmedaille im Mehrkampf bei den Europameisterschaften in Berlin hatte der Cottbuser bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem dramatischen Wettkampf lag der Vizeweltmeister aus der Lausitz lange Zeit zurück - und gewann am Ende doch noch mit hauchdünnem Vorsprung. Zwei Tage später konnte Boy am Reck auch noch die EM-Silbermedaille holen und wurde als erfolgreichster deutscher Athlet der Titelkämpfe gefeiert.
08.04.11
Philipp Boy ist Mehrkampf-Europameister!
SCC-Turner holt als zweiter Deutscher Gold bei einer Mehrkampf-EM

Philipp Boy (Cottbus)
Bei den Europameisterschaften in Berlin hat Philipp Boy die Goldmedaille im Mehrkampf gewonnen. Der Cottbuser SCC-Turner verwies mit 88,875 Punkten den Rumänen Flavius Koczi und die punktgleichen Daniel Purvis (Großbritannien) und Mykola Kuksenkow (Ukraine) auf die Plätze.

Der Start in den Wettkampf sah für Boy dabei alles andere als rosig aus. Gleich zu Beginn am Pauschenpferd rutschte er auf Rang 20 ab, nachdem ihm die Kraft für die geplanten Russenwendeschwünge fehlte und er zusätzlich wegen des Nachdrückens vor dem Abgang mit Punktabzug bestraft wurde.

Danach setzte der Cottbuser zur Aufholjagd an und schob sich nach vorn. Platz 12 nach einer starken Ringe-Übung (14,625), siebter nach dem Sprung (15,95). Nach Barren und Reck - beide Übungen liefen nicht ganz optimal - hatte sich Boy auf den vierten Platz vorgeschoben. Dann setzte der Cottbuser zum großen Triumph an. Mit einer nahezu perfekten Bodenübung schob sich Philipp Boy mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,05 Punkten vor den Rumänen Flavius Koczi.
14.03.11
Turnier der Meister: Finals am Sonntag
Weitere Medaille für Elisabeth Seitz / Boy patzt am Reck
Sprung

Das heutige Sprung-Finale verlief spannend und wurde erst mit dem letzten Springer, dem erst 18-jährigen Russen Denis Ablyazin, neu gemischt, der sich auf Rang 3 schob. Davor platzierten sich die beiden Ukrainer, Igor Radvilov und Oleksandr Yakubovs’kyi. Sie erhielten je 16.062 Punkte und teilten sich den ersten Platz. DTB-Starter Thomas Taranu "überfeuerte" leider seinen Roche (Überschlag Doppelsalto vorwärts gehockt) und kam nur auf den siebten Platz.

Schwebebalken

Das Balken-Finale wurde bereits mit der ersten Turnerin, der 16-jährigen Jinnan Yao aus Fujian entschieden. Sie kam ohne einen Wackler durch ihre Übung und zeigte einen sehr hohen Flick-Flack Salto rückwärts gestreckt auf dem Balken. Sie gewann mit einem Zehntel vor der 16-jährigen Niederländerin Celine Van Gerner, dritte wurde die nach der Qualifikation noch führende Griechin Vasiliki Millousi.

Barren

Der dreifache Olympiateilnehmer und mit 31 Jahren älteste Teilnehmer der Herren-Konkurrenz, Yann Cucherat, zeigte seinen jüngeren Mitstreitern wo es lang geht und gewann mit 15.675 bei einer tadellosen Übung. Zwei Zehntel dahinter landete Anton Fokin (UZB), der Slowene Mitja Petkovsek erturnte sich den dritten Platz. Der 23-jährige Münchener Marcel Nguyen hatte unmittelbar nach dem Aufgang eine ungewollte Unterbrechung, musste Handstände korrigieren und fasste leider bei seinem Tsukahara-Abgang mit den Händen auf. Mit 14.400 kam er auf den sechsten Platz.

Boden

Am Boden dominierten heute die Chinesinnen. Jinnan Yao zeigte eine perfekt ausgedrehte Dreifachschraube zu Beginn ihrer Übung und turnte zu der Musik aus dem Musical West Side Story. Sie setzte sich mit 14.250 bei einer D-Note von 5.60 an die Spitze vor ihrer Teamkollegin, Sixin Tan, die sich mit Elisabeth Seitz aus Mannheim den zweiten Platz teilte. Elisabeth Seitz ließ sich heute nicht von der aussetzenden Musik irritieren, zog ihre Bodenübung ohne größere Fehler durch und wurde vom rhythmischen Klatschen des Publikums durch ihre Übung getragen. Die Detmolderin Nadine Jarosch zeigte eine solide Übung, auch wenn sie bei der letzten Bahn mit leichter Rücklage landete. Mit 13.700 Punkten erreichte sie den fünften Rang.

Reck

Das Reck-Finale zeichnete sich durch eine ungewöhnlich hohe Sturzquote aus. Auch SCC-Turner Philipp Boy rutschte nach seinem Cassina, einem Kovac gestreckt mit ganzer Schraube, im Hang raus und landete seinen doppelten Tsukahra-Abgang mit starker Vorlage. Bei einer D-Note von 6.10 erhielt er auf seine Übung 13.600 Punkte. Das reichte nur für Rang acht. Lediglich drei Turner schafften ihre Übung ohne einen Absteiger und machten die Medaillen direkt unter sich aus. Aliaksandr Tsarevich aus Weißrussland erturnte sich 15.350 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80. Fabian Leimlehner aus Österreich erreichte mit einer soliden Übung bei einer sieben Zehntel geringeren D-Note Rang zwei. Dritter wurde Gael Da Silva aus Frankreich, der sich als letzter Starter sichtlich durch seine die Übung kämpfte.
14.03.11
Turnier der Meister: Finals am Samstag
Edelmetall für deutsche Frauen
Der Samstag beim Turnier der Meister war insbesondere für die deutschen Damen mit vier Medaillen sehr erfolgreich. Cheftrainerin Ulla Koch zeigte sich sehr zufrieden: "Die Mädels sind noch nicht in EM-Form, aber die hier gezeigte Stabilität stimmt mich sehr optimistisch. Mir hat besonders gefallen, mit welch großer Motivation und Einstellung sie in den Wettkampf gegangen sind, sodass ich mit ihrem Auftreten hier wirklich sehr zufrieden bin," so die Teamchefin.

Sprung

Mit zwei sauber gestandenen Sprüngen und dem höchsten Schwierigkeitsgrad gelang es der 35-jährigen Ausnahmeturnerin Oksana Chusovitina ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die Schweizerin, Giulia Steingruber überzeugte mit einem Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit eineinhalb Längsachsendrehungen und wurde mit Silber belohnt. Überraschende Dritte wurde die 15-jährige Detmolderin Nadine Jarosch mit einem schönen ersten Rondatsprung mit eineinhalb Drehungen. Den zweiten Sprung, einen Überschlag Salto vorwärts gebückt, gilt es bis zur EM noch aufzustocken.

Pauschenpferd


Ganz Cottbus fieberte hier natürlich besonders mit Philipp Boy mit, der leider bei den Russenwendeschwüngen das Gerät verlassen musste, es aber mit Humor nahm. Dem Weltmeister von London 2009 an diesem Gerät aus China, Hongtao Zhang, ist auch heute wieder eine tadellose Übung gelungen, sodass er das Pauschenpferd-Finale mit 16.100 Punkten und deutlichem Vorsprung gewann.

Stufenbarren


Auch hier gab es dank Elisabeth Seitz und Kim Bui Edelmetall für Deutschland. Beide kamen sogar noch ein wenig besser als in der Qualifikation durch ihre Übungen und ließen nur die 16-jährige Chinesin, Jinnan Yao, vorbeiziehen, die ihre Drehverbindungen und hohen Flugelemente in gewohnt chinesischer Perfektion darbot.

Ringe


Auch das Ringe-Finale war mit allen Ringespezialisten hochkarätig besetzt. "Lord of the rings", Yuri (Lambertus) Van Gelder, hat sich nach den letzten Strapazen wieder an die Weltspitze zurückgekämpft und landete mit 15.450 Punkten gemeinsam mit dem Griechen, Eleftherios Petrounias, auf dem zweiten Platz. Der 20-jährige Chinese, Xuan Luo, bestach durch ein perfektes Kopfkreuz, den ausgiebigen Halten sowie frappierenden Übergängen, wofür er 15.675 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80 erhielt.
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TV 1861 Cottbus e.V.